31. Juli 2009

Ende Block A1 nach der 4. Unterrichtsstunde (11:10 Uhr)


30. Juli 2009

Sommerfest für das Kollegium ab 18:00 Uhr (Landgasthof Heldenberg)


28./29. Juli 2009

Praktische Prüfung: Koch/Köchin bzw. Restaurantfachmann/-frau mit Zusatzqualifikation Küchen- und Servicemanagement


20. bis 23. Juli 2009: Gartenbauaustellung Rechberghausen unter Beteiligung der Paul-Kerschensteiner-Schule

Auszubildende der Paul-Kerschensteiner-Schule, Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe, Bad Überkingen beteiligen sich am Programm der Gartenschau Rechberghausen

Im Stauferkreis-Pavillon werden von Auszubildenden der Klasse 2HF05 der Paul-Kerschensteiner-Schule, Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe, Bad Überkingen Schautische präsentiert. Die Schülerinnen und Schüler, die im zweiten Ausbildungsjahr zu Hotelfachfrauen und -männern ausgebildet werden, zeigen innerhalb eines Unterrichtsprojektes zum Thema „Gedeckte Tische im Wandel der Zeit“ drei Tische, die in verschiedenen Stilen der Jahre 1950 bis 2009 eingedeckt sind.

Interessierte Besucher hatten die Möglichkeit, am Montag ab 10 Uhr beim Entstehen der kunstvoll dekorierten Tische zuzuschauen. Während der von Montag, 20.07.09 bis Donnerstag, 24.07.09 dauernden Präsentation werden jeweils zwei Schülerinnen und Schüler als kompetente Ansprechpartner im Stauferkreis-Pavillon anwesend sein.

Das Projekt findet in Kooperation mit der Firma Möbel Rieger statt, die den Schülern die zur Gestaltung notwendigen Materialien zur Verfügung stellte. Die Landesberufsschule bedankt sich auf diesem Wege bei der Firma Möbel Rieger für die gute Zusammenarbeit und großzügige Unterstützung.

Am Samstag,11.07.09 und Samstag,18.07.09 unterstützten in der WMF-Kocharena Küchenmeister und angehende Köche im 2. Lehrjahr der Paul-Kerschensteiner-Schule Prominente aus dem Kreis bei der Herstellung regionaler Drei-Gang-Menüs. Die Zuschauer übernahmen dabei die Rolle der Verkoster und Wertungsrichter.


7. Juli 2009: Veranstaltung: Politisches Sommerfest in der Villa Rosenstein in Stuttgart.

Gewohnt professionell wird der Service übernommen von Schülerinnen und Schüler der Paul-Kerschensteiner-Schule (Klasse 2 HF 31) und deren Servicelehrern (dieses Jahr Herr Metzler und Herr Rott). Im ersten Bild finden Sie auch die Prominenz: Im Zentrum Herr Ministerpräsident Günther H. Oettinger, ganz links Peter Schmid, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Baden-Württemberg, ganz rechts Horst Lenk, Präsident des Einzelhandelsverband Baden-Württemberg und unsere stolze Schulleiterin, Frau Elke Suhlry-Brandner.


29. Juni 2009

07:30 Uhr: Schlusssitzung Prüfung Block C
08:00 Uhr: GLK/Dienstbesprechung
10:25 Uhr: Einschulung Block A1
14:00 Uhr: Unterricht nach Stundenplan


26. Juni 2009

Der Göppinger Landrat Franz Weber ist heute in Geislingen offiziell aus dem Amt verabschiedet worden. Ministerpräsident Günter Oettinger würdigte Weber als einen Landrat, der während seiner 24jährigen Amtszeit herausragendes geleistet habe. Vor allem in den Bereichen Gesundheits- und Krankenhauswesen habe sich Weber hohe Anerkennung verdient. Nachfolger wird Edgar Wolff, der bisherige Bürgermeister von Ebersbach.
[ Artikel der Geislinger Zeitung ]


18./19. Juni: Baden-Württembergische Jugendmeisterschaften an der Landesberufsschule für Gaststättenberufe in Tettnang

Im ersten Foto sehen Sie die 5 Erstplazierten, im zweiten Foto Michael Kübler, der im zweiten Lehrjahr schon Jugendmeister: Michael Kübler, der seinen Beruf im Restaurant Burg Staufeneck in Salach erlernt, beeindruckte die Juroren nicht nur durch die Qualität seines Menüs, sondern auch durch seine sehr ruhige, konzentrierte Arbeitsweise

Wir freuen uns über das gute Abschneiden auch der Schüler unserer Schule (sämtliche Gewinner der Berufe Koch/Köchin bzw. Restaurantfachmann/-frau (dunkleres Blau)). Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern !

Ergebnisliste:
Beruf Koch/Köchin:
1. Michael Kübler, Burg Staufeneck, Salach
2. Carolin Häußermann, Hotel Rappenhof, Weinsberg
3. Richard Genze, Steigenberger Hotel Graf Zeppelin, Stuttgart
Beruf Hotelfachmann/-frau:
1. Sophie Jürgens, Brenner’s Park Hotel & Spa, Baden-Baden
2. Maria Tubes, Dorint Kongress Hotel, Mannheim
3. Jennifer Hauch, Hotel Europäischer Hof, Heidelberg
Beruf Restaurantfachmann/-frau:
1. Jacob Frey, Gasthof Ochsen, Kernen-Stetten
2. Lars Hoffmann, Hotel Engel, Baiersbronn Mitteltal
3. Fabian Nusser, Brenner’s Park Hotel & Spa, Baden-Baden
Beruf Fachmann/-frau für Systemgastronomie:
1. Matthias Dürr, IKEA Deutschland, Walldorf
2. Dirk Distelzweig, Wystemp Systemgastronomie, Achern
3. Dominik Wollitzer, Wystemp Systemgastronomie Achern
Beruf Fachkraft im Gastgewerbe:
1. Tilman Henschen, Hotel Johanniter-Kreuz, Überlingen
2. Julia Polgart, Ankers Restaurant, Bad Wimpfen
3. Fanziska Bohl, Gasthaus Löwen in Herdwangen-Schönaich

[ Bericht des DEHOGA Baden-Württemberg ]


15./16. Juni 2009

Schriftliche Abschlussprüfung Sommer II - alle Berufe. Prüfung für Zusatzqualifikionen Küchen- und Servicemanagement sowie Zusatzqualifikation Hotelmanagement.

Montag, 15. Juni 2009
08:30 - 10:00 Uhr: Warenwirtschaft, Restaurantorganisation oder Gästeempfang und Beratung, Steuerung u. Kontrolle u. Personal (je nach Beruf)
10:30 - 12:00 Uhr: Technologie, Service oder Marketing und Arbeitsorganisation, Systemorganisation (je nach Beruf))
ab 13:00 Uhr: Mündliche Sprachenprüfung im Rahmen der Zusatzqualifikation Hotelmanagement 3 HF 32 (Französisch)
13:30 - 14:30 Uhr: Recht und Rechnungswesen (nur Zusatzqualifikation Küchen und Servicemanagement (KSM))

Dienstag, 16. Juni 2009
08:30 - 09:30 Uhr: Gemeinschaftskunde
10:00 - 12:00 Uhr: Deutsch
12:30 - 13:30 Uhr: Wirtschaftskunde (auch für ZQ Hotelmanagement 3HF32 bzw. ZQ Küchen- und Servicemanagement)
08:30 - 09:30 Uhr: Englisch (nur Zusatzqualifikation Küchen und Servicemanagement (KSM))
10:00 - 11:00 Uhr: Technologie und Service Zusatzqualifikation (nur Zusatzqualifikation Küchen und Servicemanagement (KSM)
ab 14:00 Uhr Teilprüfung Praktische Prüfung Zusatzqualifikation, nur Beruf: Restaurantfachmann (Einzelprüfung - Uhrzeit: siehe Teilnehmerliste)
08:30 - 09:30 Uhr: Englisch (nur Zusatzqualifikation Hotelmanagement, Klassen 3 HF 31 und 3 HF 32)
10:00 - 12:00 Uhr: Hotelmanagement mit EDV (nur Zusatzqualifikation Hotelmanagement, Klassen 3 HF 31 und 3 HF 32)
14:30 - 15:30 Uhr: Praktische Übungen - schriftlicher Teil (nur Zusatzqualifikation Hotelmanagement, Klassen 3 HF 31 und 3HF 32)


12. Juni 2009: ECDL: Das erste Mal

ECDL

Die ECDL-Testleiter Markus Klaiber, Roland Bassler und Prüfungszentrumsleiter Michael Peichl gratulierten Mirko Zerndt zum ECDL.

Mirko Zerndt (Klasse 3RF32) erhielt als erster Schüler der Landesberufsschule den ECDL (European Computer Driving Licence). Mirko, der eine Ausbildung zum Koch mit der Zusatzqualifikation Küchen- und Servicemanagement absolviert, hat dank dem ECDL nicht nur seine Informatik-Kenntnisse verbessert, sondern auch seine Job-Chancen.Viele Unternehmen und Hochschulen setzen den ECDL voraus. Beispielsweise sind die ECDL-Module Textverarbeitung und Tabellenkalkulation Voraussetzung für die Aufnahme an der Hotelfachschule Luzern.Der ECDL ist ein weltweit anerkanntes Zertifikat für den Nachweis von grundlegenden Computer-Kenntnissen. Er kann in 148 Ländern erworben werden und seit 2007 auch an der Paul-Kerschensteiner-Schule Bad Überkingen. An der Paul-Kerscheinsteiner Schule gibt es derzeit 93 ECDL-Kandidaten.


12. Juni 2009

07:30 - 09:00 Uhr: Praktische Prüfung - Teilprüfung mit EDV (nur Zusatzqualifikation Küchen und Servicemanagement (KSM, beide Berufe)
ab 10:00 Uhr: Mündliche Sprachenprüfung im Rahmen der Zusatzqualifikation Hotelmanagement 3 HF 32 (Spanisch)
13:15 Uhr: Schlusssitzung Prüfung Block B
13:45 Uhr: Fachkonferenz Gemeinschaftskunde für KollegInnen, die im Block C die Fachstufe II unterrichten


8. Juni 2009 Blockbeginn Block C2 2008/2009

Unterricht nach Stundenplan ab 07.30 Uhr


16. Mai 2009

Finale Rudolf-Achenbach-Preis 2009
Bundesjugendwettbewerb des Verbandes der Köche Deutschlands e.V.
MWalter
Unser Kandidat, Herr Matthias Walter, Ausbildungsbetrieb Restaurant Staufeneck, Salach, belegt einen hervorragenden 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch!


14. Mai 2009

Wettbewerb: "Die 10 Besten". Nachwuchswettbewerb der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg in den Räumen der  Paul-Kerschensteiner-Schule. Empfangen wurden die Gäste von keinem geringeren als von Barmeister Walter Fröscher (siehe Bild), Inhaber der „Mixschule – Das Gastro-Trainings-Center" in Stuttgart.


13. Mai 2009

Prüfung für das Zertifikat "Hotelfachfrau/-mann mit Europaqualifikation" an der DEHOGA-Akademie Bad Überkingen


11./12. Mai 2009

Schriftliche Abschlussprüfung Sommer I - alle Berufe. Prüfung für Zusatzqualifikionen Küchen- und Servicemanagement

Montag, 11. Mai 2009
08:30 - 10:00 Uhr: Warenwirtschaft, Restaurantorganisation oder Gästeempfang und Beratung, Steuerung u. Kontrolle u. Personal (je nach Beruf)
10:30 - 12:00 Uhr: Technologie, Service oder Marketing und Arbeitsorganisation, Systemorganisation (je nach Beruf)
14:00 - 15:00 Uhr: Recht und Rechnungswesen (nur Zusatzqualifikation Küchen und Servicemanagement (KSM))

Dienstag, 12. Mai 2009
08:30 - 09:30 Uhr: Wirtschaftskunde (auch für ZQ Hotelmanagement 3HF31)
10:00 - 11:00 Uhr: Gemeinschaftskunde
12:30 - 14:30 Uhr: Deutsch
ab 10:00 Uhr: Mündliche Sprachenprüfung im Rahmen der Zusatzqualifikation Hotelmanagement 3 HF 31 (Französisch bzw. Spanisch)
10:00 - 11:00 Uhr: Technologie und Service Zusatzqualifikation (nur Zusatzqualifikation Küchen und Servicemanagement (KSM))
12:30 - 13:30 Uhr: Englisch (nur Zusatzqualifikation Küchen und Servicemanagement (KSM))
14:30 : 16:00 Uhr: Praktische Prüfung - Teilprüfung mit EDV (nur Zusatzqualifikation Küchen und Servicemanagement (KSM))
ab 16:00 Uhr: Teilprüfung Praktische Prüfung Zusatzqualifikation, nur Beruf: Restaurantfachmann (Einzelprüfung - Uhrzeit: siehe Teilnehmerliste).


9. Mai 2009

Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft bei der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg (MVG): Paul-Kerschensteiner-Schule, Landesberufsschule für das Gastgewerbe in Bad Überkingen – vertreten durch den Vorsitzenden des Förderverein, Herrn Herbert Metzler sowie Schulleiterin Frau Elke Suhlry-Brandner.


5./6. Mai 2009

EDV-Prüfung für die Praktische Prüfung Hotelfachleute im Auftrag der zuständigen IHK's (Block B)
Zeitplan:
5. Mai: 14:00 Uhr Gruppe 1 , 15:30 Uhr Gruppe 2
6. Mai: 14:00 Uhr Gruppe 3 , 15:30 Uhr Gruppe 4


27. April 2009: Fussballturnier, veranstaltet durch die SMV der Paul-Kerschensteiner-Schule

Am Montag, 27.04 fand das Fußballturnier des B-Blocks der Landesberufsschule Bad Überkingen statt. Auf Grund der großen Anzahl der Anmeldungen wurde das Turnier an zwei Nachmittagen durchgeführt. In einem spannenden Endspiel besiegte die Mannschaft FC Lattenkracher (3HF03) Julia's Lieblinge (2HF02). Den dritten Platz belegte die Mannschaft Gandus (2RF02) vor der Mannschaft der Klasse 3KO03. Die Bilder zeigen die Siegermannschaft Lattenkracher und die weiteren platzierten Mannschaften mit den gespendeten Preisen der Firmen Mineralbrunnen AG,WMF und Mega.


26. bis 29. April 2008: Exkursion der Klasse 1 RF 31 nach Paris.

Die Vorbereitungen

Es war einmal eine Klasse junger Restaurantfachleute und Köche, die sich inspiriert vom Film "Ratatouille" aufmachten, die große, weite Welt der Gastronomie in Paris zu erkunden. Doch ganz so einfach war das alles nicht. Erst stundenlange Gespräche, Telefonate und Internetrecherchen brachten uns unserem Ziel immer näher.
Allerdings folgte schon bald die große Ernüchterung: "Fiele von uns Haben kein Geld". Der Trip, ähm Entschuldigung, die Studienfahrt, drohte schon ins Wasser zu fallen. Doch dann kam uns die rettende Idee: FHG!!! Unser Retter in der Not erklärte sich schnell bereit unser Engagement mit großzügigen Geldmitteln zu unterstützen. Nach einiger Rechnerei war klar, mit einem kleinen Eigenanteil könnten wir das Ganze auf die Beine stellen. Nun mussten nur noch die Feinheiten wie Verpflegung, Benimmregeln und angemessene Kleidung geklärt werden.

Der Anfang

Obwohl die Abfahrt nach Paris für 24:00 Uhr geplant war, trafen sich einige schon am späten Nachmittag, um sich beim Grillen auf die gemeinsamen Tage einzustimmen. Schon etwas angeheitert wurden dann noch 150 Brötchen als Reiseproviant geschmiert und belegt. Zum Glück blieben alle unverletzt. Danach wollte der Bus beladen werden. Mit vereinten Kräften fanden Bierbankgarnituren, Brötchen, Obst, Massen an Wurst und Käse, etliche Süßigkeiten und Getränke ihren Platz an Bord. Glücklicherweise passten auch noch unsere Koffer knapp dazu.
Als dann auch wir endlich im Bus saßen, gab uns der Film Ratatouille schon einen kleinen Vorgeschmack auf die nächsten Tage. Auf gehts nach Paris!

La Place de la Madeleine

Am Morgen des 27.04. kamen die 31 Schüler der 1RF31 und ihre vier Lehrkräfte Hr. Niederer, Hr. Wilsch, Fr. Forster-Rehm und Fr. Hettesheimer ziemlich erledigt in Paris an. Erste Station waren die Feinkostläden am Place de la Madeleine. Bewaffnet mit verschiedenen Fragebögen machten sich die einzelnen Gruppen auf den Weg um Preis, Herkunftsland und Verpackungsgröße einzelner Delikatessen in Erfahrung zu bringen. Hierbei wurden auch zum ersten Mal die angeeigneten Französischkenntnisse auf die Probe gestellt. Von Obst und Gemüse, über Fisch und Meeresfrüchte bis hin zu Kaviar und Trüffel gab es viel zu entdecken. Vor allem von dem enormen Trüffelangebot waren wir überwältigt, weil keiner von uns diese teuren Produkte bisher in solchen Massen gesehen hatte. Außerdem wunderten wir uns, dass es Menschen gibt, die sich z.B. Kaviar für solch einen Preis kaufen. Im Delikatessengeschäft Fouchard gab es bereits zubereitete Speisen, wie Gänsestopfleber oder Petits Fours zu (g)astronomischen Preisen.
Mitbringsel kauften wir uns an diesem Vormittag nicht!

Der Tiefpunkt

Um es uns an diesem ersten Abend einfach zu machen, nahmen wir ein Angebot des Busunternehmens an, das uns ein dreigängiges Menü für 14€ pro Person versprach. Unsere Erwartungen waren nicht sehr hoch, aber wir hofften wenigstens satt zu werden. Zu unserer Enttäuschung wurden nicht einmal diese Ansprüche erfüllt. Nach einem eher unfreundlichen Empfang mussten wir erst einmal um unsere Vorspeise kämpfen, da der Wirt von nur zwei Gängen ausgegangen war. Zu Beginn bekamen wir daher einen improvisierten Salat aus schon etwas lahmen Blättern, ein bisschen gehobelter Karotte und einem Dressing das eigentlich nur nach Essig schmeckte. Da wir jedoch alle sehr ausgehungert waren, aßen wir brav auf und warteten gespannt auf das, was noch kommen würde. Doch als der Hauptgang dann kam, war die Enttäuschung groß. Auf dem Teller sammelten sich ein paar halb rohe Kartoffeln mit braunen Flecken, Fleisch- und Knochenreste, die nur noch entfernt an ein Hühnchen erinnerten und eine undefinierbare Sauce. Wir weigerten uns das Aufgetischte zu essen, und so begann die große Diskussion. Erst kam der Besitzer, dann der Chefkoch, die beide versicherten, dass das Essen nicht schlecht sei, und sich andere Gruppen auch noch nie darüber beschwert hätten. Dass wir vom Fach waren und auch ein bisschen Ahnung hatten, wussten die beiden jedoch nicht. Nachdem sie auf unseren Vorschlag, uns ein neues, genießbares Gericht zu kochen, nicht eingingen, schlugen wir vor, dass Restaurant nun einfach zu verlassen und die Getränke nicht zu bezahlen, da das Essen bereits über das Reiseunternehmen bezahlt worden war. Doch auch das wurde abgelehnt. Nach einigem Hin und Her waren wir die Diskussion leid, gaben ihnen das Geld für den völlig überteuerten Wein und gingen.
Es regnete in Strömen und eine Entscheidung wie der Abend nun weitergehen sollte musste schnell getroffen werden. Da wir so kurzfristig für 35 Personen wohl keinen Platz in einem Restaurant mehr finden würden, trennten wir uns und ließen den Abend in kleinen Gruppen ausklingen.

Le Bristol

Der nächste Tag begann mit einem kleinen Frühstück im Hotel. Wir putzten uns raus mit Anzug und Krawatte, denn es stand eine Führung durch das Grandhotel Le Bristol an. Vom Empfang am Personaleingang ging es weiter zur Führung. Netterweise wurde den Französischanfängern diese in Englisch geboten. Fasziniert bewegten wir uns durch das Hotel. Dabei besichtigten wir eine Junior-Suite, den Pool im 3.Stock des Hotels, mit Blick über die Dächer von Paris, den Salon d'été, den typisch französischen Garten im Innenhof, die Küchen (es gab beispielsweise eine eigene Küche für den Etagenservice, wovon viele begeistert waren) mitsamt Patisserie und Backstube und die Bar. Ungewohnt war hierbei für uns und auch für die Lehrer das Chefkochbüro von Eric Fréchon, das als großer Glaswürfel inmitten der Küche platziert war. Nach der Besichtigung wurden wir mit Kaffee und frischem Orangensaft vom Hoteldirektor empfangen. Auf eine kurze Ansprache folgte der Austausch der Gastgeschenke. Jeder Schüler und Lehrer erhielt ein Buch über das Hotel. Zum Glück auf Deutsch.
Unser Fazit: Wir waren beeindruckt und fasziniert, erfreut über die herzliche Begrüßung und die Freundlichkeit der verantwortlichen Mitarbeiter und einem Berufspraktikum in Paris noch nie so nah.

Gastronomen-Picknick mitten in Paris

Zurück im Bus suchten wir uns ein schönes Plätzchen zum Rasten. Mit frischen Baguettes kombiniert mit unserem Proviant, hatten wir eine leckere Brotzeit.
In diesem Fall lassen wir einfach die Bilder sprechen...

Die Schule

Frisch gestärkt ging es weiter im straffen Programm zum Lycée René Auffray. Dies ist eine Berufsschule in Paris, die unter anderem im gastronomischen Bereich ausbildet. Wir besichtigten die Großküche, die Bar und das Restaurant, das jedem Pariser offen steht. So erhalten die Schüler die wichtige Berufspraxis, da die Ausbildung im Gegensatz zu unserer hauptsächlich in der Schule stattfindet. Über diese und weitere Eigenheiten des französischen Bildungssystems klärte uns der Direktor der Schule in einem gemeinsamen Gespräch auf.
Wir verabschiedeten uns und übergaben dem Schulleiter unser Gastgeschenk: Ein Kasten gutes deutsches Bier. Danach ging es zurück ins Hotel.

Die restlichen Stunden des Tages standen uns zur freien Verfügung. Wir nutzen sie um die Stadt noch etwas zu erkunden, essen zu gehen, etwas zu trinken, shoppen und einer Empfehlung von Herrn Patzwald nachzukommen.
Rungis

Es war Morgen. Sehr früh am Morgen. Vier Uhr um genau zu sein. Und wir saßen alle mehr tot als lebendig im Bus auf dem Weg zu Rungis, dem größten Großmarkt Europas. Eigentlich war es schon ein ganzes Dorf, mit eigenen Restaurants und Cafés und einem eigenen Verkehrssystem. Doch frisch angekommen mussten wir uns erst einmal hübsch machen. Weiße Hygienemäntel und passende Mützchen waren Pflicht. Dann konnte es losgehen.

Wir fingen in der Fischhalle an. Dieser Geruch am frühen Morgen machte einigen sehr zu schaffen und sollte uns noch einige Stunden im Bus verfolgen. Doch zumindest machten er und die Massen an Fisch und Meeresfrüchten uns wach. Unsere Führerin, die viel zu fröhlich und aufgeweckt für diese Uhrzeit war, begrüßte jeden mit Küsschen wie es in Frankreich so üblich ist. Vorbei ging es an Schwertfisch, Hai, Froschschenkeln, Stabmuscheln und lebenden Hummern.

Danach ging es wieder zurück in den Bus und vorbei an der weltweit größten Eismaschine, zur Fleischhalle. Auch das war nicht das, was man normalerweise morgens um 6 Uhr zu Gesicht bekommt. Es empfingen uns eisige 3°C Kälte und riesige Massen an Rinderhälften, ganzen Kälbern und Ferkelchen. Vor allem die Köche kamen in dieser Halle aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Unsere nächste Station war die Käsehalle. Sehr viel Käse, sehr viel Schimmel. Herr Niederer befand sich hier im Paradies. Sein Kommentar: "Hier könnte ich mich mit einem frischen Baguette im Gepäck den ganzen Tag aufhalten."

Als letzte Lebensmittelhalle besichtigten wir eine der neun Obst und Gemüsehallen. Nach den Hallen zuvor wirkte diese mit ihrem Geruch, der Temperatur und den leckeren Produkten am einladensten auf uns. Vieles war uns bekannt, doch entdeckten wir auch einige neue interessante Obst- und Gemüsesorten. Wer z.B. kennt schon weiße Auberginen, runde Zucchini oder gerade Bananen. Nein Spaß, das Letzte haben wir natürlich nicht gesehen, aber es gab trotzdem viel Spannendes zu entdecken.

Zu guter Letzt liefen wir noch durch die Blumenhalle, was uns jedoch nicht wirklich beeindrucken konnte. Viele Rosen, Tulpen, Gerbera und auch ein paar homosexuelle Floristen konnten uns nach dem Vorherigen nicht mehr wirklich vom Hocker reißen.

Danach verlangten wir alle nach einer kleinen Stärkung und so führte uns unsere Begleiterin in eine Brasserie auf dem Gelände von Rungis. Während sich einige mit Croissants und Kaffee begnügten, gab es für die anderen um 10 Uhr Vormittag Steak mit Pommes. Auch eine Erfahrung wert… Danach ging es zurück zum Bus und zum nächsten Ziel, das uns schon wieder näher nach Deutschland bringen sollte. In die Champagne!

Champagnergut André Pienne

Für die Champagne hatten wir uns ein kleines Kontrastprogramm ausgedacht. Zuerst besichtigten wir ein kleines, familiär geführtes Champagnergut und danach ein großes Champagnerhaus. Auf dem Gut von André Pienne angekommen, führte dieser uns als erstes durch die verschiedenen Stationen der Weintraube. Zuerst wird diese gepresst, und zwar so sanft, dass die einzelnen Stoffe, wie Tannine und Farbstoffe, sich nicht aus der Schale lösen können. Der so entstandene Saft fließt ohne zusätzlichen Druck eine Etage tiefer, wo es zur ersten Gärung kommt. Nachdem wir diese einzelnen Stationen begutachtet und uns genauestens auf Französisch erklärt haben lassen, ging es nun weiter zum Ursprung des Sekts: den Weinreben. Drei verschiedene Sorten wachsen an den Weinbergen André Piennes. Und wieder erklärte er uns ganz genau worauf es beim Anbau ankommt und welche Kriterien er erfüllen muss, um seinen Schaumwein Champagner nennen zu dürfen. Danach ging es in den Keller. Hier lagerten die Flaschen in denen die zweite Gärung des Champagners abläuft. Nach einer kleinen Verköstigung seines eigenen Champagners konnten wir dann noch einige Flaschen erwerben. Unser Busfahrer staunte nicht schlecht, als er sah welchen Umfang unsere Einkäufe hatten. Ca. 2000 Flaschen Champagner stellt Monsieur Pienne jedes Jahr selbst aus seiner Ernte her, den Rest verkauft er als Saft oder Wein an die großen Champagnerhäuser, die diesen dann weiterverarbeiten.

Und so folgten wir dem Weg der Traube und begaben uns nach einem weiteren Picknick zu einem solchen großen Champagnerhaus. Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch die Rue de Champagne, eine Straße in der sich viele der größten Champagnerhäuser wie Moet & Chandon und Perrier-Jouet befinden.

Champagner-Haus Champagne de Castellane

Zwar kannten wir jetzt schon die Herstellung des Champagners, doch war dies in einem solchen Haus doch nochmal eine neue Erfahrung. Wir wurden in eine deutschsprachige und eine französischsprachige Gruppe eingeteilt. Bei dieser Führung lag das Augenmerk vor allem auf dem riesigen Keller, in dem die Champagnerflaschen lagerten und der zweite Gärungsprozess in den Flaschen stattfindet. Ein 800m langer Gang mit vielen Abzweigungen zog sich durch die Tiefen des Champagnerhauses, dessen Wände unterhalb der Erde aus Kreide bestehen.
Beeindruckend waren vor allem die riesen Mengen an lagernden Flaschen, die alte Sammlung aller Champagner Jahrgänge des Hauses, und die Dimensionen, die dieses Haus einnahm.
So wurde uns der Unterschied zwischen Privatherstellung (André Pienne) und solch einer Großproduktion (Castellane) sehr deutlich gemacht.

Unser Dank

Unser Dank gilt vor allem dem FHG. Ohne die großzügige Unterstützung wäre ein solches Vorhaben nie möglich gewesen. Wir bedanken uns hierfür recht herzlich! Die Bilder sprechen wohl dafür, dass wir in diesen drei Tagen einiges dazu gelernt und erfahren haben.

Ein weiteres Dankeschön geht an Herrn Niederer und Herrn Wilsch, die uns bei der Organisation und der Durchführung kräftig unterstützt haben und auch dazu beitrugen, dass diese Exkursion überhaupt zustande kam.
Nicht zu vergessen Frau Forster-Rehm, die uns auf Busfahrten, sogar um 4 Uhr morgens mit Hintergrundinformationen, z.B. mit mehreren Blättern über Rungis, versorgte.
Auch Frau Hettesheimer war uns, mit ihren tollen Pariskenntnissen oft eine große Hilfe.
Sie und Nathalie, unsere halbfranzösische Mitschülerin halfen uns immer wieder bei Verständnisproblemen. Vielen Dank auch dafür.

Und zu guter letzt ein riesen Lob an unsere Mitschüler, die viel Zeit investiert haben, dass diese Studienfahrt unvergesslich wurde!

Katrin und Julia


20. April 2009

Beginn des Unterrichtes nach den Osterferien nach Stundenplan


8. April 2009

Projekt der Klasse 3 FS 01 (Fachleute für Systemgastronomie): "Fruchtig-frisch oder cremig-zart"
[ Artikel in der Geislinger Zeitung ]


7. April 2009: Orts-Putzete in Bad Überkingen

Schüler und Schülerinnen unserer Schule beteiligen sich wie jedes Jahr an dieser Aktion. Im Bereich Feuerwehrhaus, Autalhalle, Internat und Landesberufsschule wurden sechs Müllsäcke Müll gefüllt. Ebensoviel Müll wurde auf dem Grillplatz in der Nähe des Sportplatzes eingesammelt. Nach der Reinigungsaktion stärkten sich die Klassensprecher mit von der Gemeinde gespendeten Butterbrezeln und Kaffee in der Bar.


24. März 2009

Schulung: Thema Kaffee. Klasse 1 RF 31. Referent: Herrn Ebbing, Firma Heimbs-Kaffee (www.heimbs.de)


16. März 2009

ab 14:00 Uhr: Fortbildung: Champagner, Klasse 3 RF31 (KSM), Fa. Ruinart, München


März 2009

Albertville-Realschule Winnenden
Unsere Gedanken sind bei den Opfern, Betroffenen, Angehörigen, Polizisten und dem Rettungspersonal.
Wir wünschen allen die Kraft, das Furchtbare zu verarbeiten!
Schülerinnen und Schüler - Kolleginnen und Kollegen - alle Mitarbeiter der Paul-Kerschensteiner-Schule Bad Überkingen


9. März 2009

Blockbeginn Block B2 2008/2009. Unterricht nach Stundenplan ab 07:30 Uhr.


6. März 2009

Letzter Schultag Block C1 2008/2009


6. März 2009: Achenbach Wettbewerb 2009

Die besten Nachwuchsköche Baden-Württembergs trafen sich am 6. März 2009 in der Bad Überkinger Landesberufsschule zur Endausscheidung um den "Rudolf-Achenbach-Preis".

Der Sieger vertritt das "Ländle" und kann unter die besten deutschen Jungköche vorstoßen.

Ein Bericht von Sigrid Balke, Geislinger Zeitung

Matthias Walter aus Bad Überkingen vertritt Baden-Württemberg

Mit dem Achenbach-Preis haben Nachwuchsköche die Chance, als bester Jungkoch Baden-Württembergs das Bundesland zu vertreten. Dieses Jahr reist Matthias Walter vom Burgrestaurant Staufeneck zum Finale.

Vorbereitung Matthias Walter, Sohn des früheren "Stern"-Wirts in Bad Überkingen und Azubi bei Rolf Straubinger im Staufeneck, kochte sich an die Spitze. Foto: Sigrid Balke
Bad Überkingen Tim Mälzer, den unkomplizierten Fernsehkoch, kennt jeder. Matthias Walter kennt man bislang nur im Oberen und im Unteren Filstal - als Sohn des ehemaligen "Stern"-Wirts in Bad Überkingen und als ehrgeizigen Azubi des Sternekochs Rolf Straubinger vom Burghotel Staufeneck Salach.

Nach dem Sieg des Lokalmatadors bei der baden-württembergischen Vorentscheidung um den Achenbach-Preis, dem bundesweit renommiertesten Nachwuchswettbewerb junger Köche im dritten Lehrjahr, könnte sich das bald ändern. Ebenso wie Tim Mälzer wird Matthias Walter bei der Bundesentscheidung in Frankfurt gegen die Sieger der anderen Bundesländer antreten und zeigen, was er kann.

Jury "Egal, wie er als Vertreter des Landes Baden-Württemberg bei diesem Wettbewerb abschneiden wird, erste Lorbeeren sind ihm schon jetzt sicher", unterstrich Michael König, Geschäftsleiter der Delikatessen-Manufaktur Achenbach, die Bedeutung der Landesentscheidungen für die Karriere junger Köche, die sich in diese Spitze vorgekocht haben. "Somit gehören auch die vier Auszubildenden auf dem vierten Platz, Franz Rundel aus Isny als dritter und Felix Herrenknecht aus Ravensburg als zweiter Sieger zur Crème de la Crème ambitionierter Nachwuchsköche aus ganz Baden-Württemberg. Darunter den Besten zu küren, ist nicht ganz einfach", verwies Michael König bei der Preisverleihung auf die schwierige Aufgabe der Jury, die verschiedene Kriterien beurteilt. Das Urteil der Profis stimmt zwar weitgehend, aber nicht immer in derselben Rangfolge, mit den Eindrücken der Gäste überein. Kein Wunder, dürfen diese doch ganz einfach Kulinarisches auf hohem Niveau genießen, während das Preisgericht den Köchen bei der Arbeit auf die Finger schaut und nicht nur Geschmack und Anrichteweise beurteilt, sondern auch die wirtschaftliche Verwendung der Produkte, die Arbeitsweise und die Zeiteinteilung. Volker Wilsch, Küchenmeister an der Landesberufsschule und Organisator der Vorentscheidung, hatte die Zutaten eingekauft und umriss in seiner Moderation die vielfältigen Möglichkeiten, daraus ein Menü zu machen. Die große Auswahl reichte von Beluga-Linsen und Brokkoli bis Zander und Zitrone. Eine Suppe als Vorspeise, Pasta, Stubenküken und Zitrusfrüchte als Nachspeise waren Pflicht und zugleich die Chance zu einer überzeugenden Kür. Die nutzte der Lokalmatador und kochte sich zum Sieg.

Die 3 Sieger:
1. Matthias Walter, Burg Staufeneck, Salach
2. Felix Herrenknecht, Silence Berghotel Bader Heiligenberg
3. Franz Rundel, Berghotel Jägerhof Isny


4. März 2009

ab 14:00 Uhr: EDV-Prüfung für die Praktische Prüfung Hotelfachleute im Auftrag der zuständigen IHK's


4. März 2009

Zwischenprüfung für von verschiedenen IHK's gemeldetet Schülerinnen und Schüler. 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr


3. März 2009: Schulung Kaffee, Klasse 1 RF 32, Referent Herr Ebbing, Firma Heimbs-Kaffee


20. Januar 2009

ab 14:00 Uhr: Fortbildung: Champagner, Klasse 3 RF32 (KSM), Fa. Ruinart, München


12. Januar 2009

Unterricht nach Stundenplan


Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2009 wünschen wir allen unseren SchülerInnen, den AusbilderInnen und den Freunden der Paul-Kerschensteiner-Schule Bad Überkingen
Unser Vorschlag als Weihnachtsmenü 2008: PDF PKS-Weinachtsmenue_2008.pdf


16. Dezember 2008

16:25 Uhr: SchiLf: Einführung: Die Schulkonsole im Rahmen der Pädagogischen Musterlösung (PädML) LINUX 4.0 des Landes Baden-Württemberg


10. Dezember 2008
16:00 Uhr: SchiLf: Kommunikation im Unterricht . Referent: Kommunikationstrainer Jürgen Kurzrock, Geislingen (Teil 2)


9. Dezember 2008

16:00 Uhr: SchiLf: Kommunikation im Unterricht . Referent: Kommunikationstrainer Jürgen Kurzrock, Geislingen (Teil 1)
16:25 Uhr: SchiLf: Einführung: Die Schulkonsole im Rahmen der Pädagogischen Musterlösung (PädML) LINUX 4.0 des Landes Baden-Württemberg


1. Dezember 2008

07:30 Uhr: Dienstbesprechung
ab 10:25 Uhr: Einschulung
ab 14:00 Uhr: Unterricht nach Stundenplan


28. November 2008

13:30 Uhr: Schlusssitzung Prüfung Winter 2008 (Notenbeschluss)
14:00 Uhr: Fortbildung: Neue Pädagogische Musterlösung für alle EDV-Lehrer der Paul-Kerschensteiner-Schule


20. November 2008: Mega-Badschul-Küchenparty

1. Mega-Badschul-Küchenparty - die Ankündigung ließ das Kollegium aufhorchen. Endlich einmal nicht nur die Speisen hinter den verführerischen Düften, die tagtäglich das Schulhaus füllen, erahnen müssen, sondern mit allen Sinnen genießen können.

Die Menükarte lockte mit den verschiedensten Gerichten rund um den Lachs, und so waren die 60 Eintrittskarten in kürzester Zeit verkauft.
Der Abend wurde mit einem Sektempfang und einem beeindruckenden Vorspeisenbuffet eröffnet: "Pikante Lollies" vom Lachs "Arabische Cones mit Sumak und Koriander" sowie "Pralinen aus gebeiztem Lachs", ließen den Stress des Tages schnell vergessen und stimmten perfekt auf die weiteren Köstlichkeiten in den verschiedenen Küchen ein.
Walter Bauhofer, der Initiator und Koordinator dieser "1. Mega-Badschul-Küchenparty" machte in seiner Eröffnungsrede die Intention dieses Abends deutlich: die wissenschaftlichen und die technischen Lehrer beim gemeinsamen Feiern miteinander ins Gespräch zu bringen, wofür der Schulalltag leider wenig Raum lässt.

Mit uns feierten die Geschäftsführer der Mega Stuttgart, Herr Klaiber und Herr Rüger, anwesend waren ebenfalls Herr von Kutzschenbach von der Firma Palux (www.palux.de), Herr Christian Maltan (www.wirtshaus-hocheck.de) aus Berchtesgaden, der kräftig unsere Küchenmeister bei der Zubereitung unterstützte sowie die Konditorenmeister Herr Schenk und Herr Feinauer von der Hoppenlau-Schule (www.hoppenlau.de) in Stuttgart, die für die Herstellung des Desserts gewonnen werden konnten und ihr Können bei der Kreation der Nachspeise unter Beweis stellten.

Nach den Grußworten von Frau Suhlry-Brandner wurde die eigentliche Party in den Küchen mit "Lachs-Sashimi auf mariniertem schwarzem Rettich und Wasabi" eröffnet.
Beim Weiterziehen durch die anderen Küchen folgten die Verkostungen von "Warm geräuchertem Lachs auf Fenchellinsen", "Lachs en papillote", "Movi-Lachs mit Kaviarsoße", "Lachs mit Limonen-Ingwer-Kruste auf Orangensauerkraut", und zum Schluss "Lachs-Spaghettini", bei denen der eine oder andere Kollege auch beim Wenden und Abschmecken des Gerichtes mithelfen durfte.
Zum Schluss - als Kontrast zu den filigran angerichteten Lachsspezialitäten stehend - etwas Handfestes aus der Region: "Hochrippe, am Knochen gebraten", mit Kartoffelgratin serviert. Hier ersetzte ein wohltemperierter Rotwein den bis dahin genossenen Weißwein.
Zum Abschluss das Dessert, kreiert von den oben genannten Konditorenmeistern: Rotweineis, Stücke vom Baumkuchen sowie ein Schoko-Chili-Drink waren Gaumen- und Augenschmaus zugleich.

Untermalt wurde der kulinarische Genuss vom Sound der Jazz Combo Brosowskeys, die - zeitweise durch Percussion-Einlagen eines Kollegen verstärkt - wesentlich zur angenehmen Atmosphäre des Abends beigetragen haben. Dass die Party um Mitternacht noch nicht zu Ende war, spricht für sich.

Wir danken unseren Küchenmeistern Herrn Bandsze, Herrn Bauhofer, Herrn Häberle, Herrn Krohz, Frau Metzler, Herrn Niederer und Herrn Wilsch sowie Herrn Metzler, der den Service organisierte, für die Zeit und die Arbeit, die sie neben dem Unterricht für dieses Projekt investiert haben und sind überzeugt, dass die Intention dieses Abends aufgegangen ist.

Unser aller Dank gilt folgenden Firmen, die durch ihre Spenden die Küchenparty in dieser Form erst möglich gemacht haben auch, weil die Überschüsse aus den verkauften Eintrittskarten an den Förderverein gehen und so wiederum der Schule und den Schülern zugute kommen:

Achenbach Delikatessen (www.achenbach.com): Vorspeisenbüffet
Bragard (www.bragard-berufskleidung.de): Mützen
Deutsche See und Norge (www.deutsche-see.de): norwegischer Lachs
Edna (www.edna.de/): Brot/Brötchen/Baguette
Frischeparadies Moll (www.frischeparadies.de): Käsebrett
Palux (www.palux.de)   
Mega-Stuttgart (www.mega-stuttgart.de): Staufenfleisch, bedruckte Schürzen
Obst- und Gemüse Wagner (www.wagner-obst-gemuese.de): Mineralwasser
Omega - Sorg (www.omega-sorg.de)     Chardonnay-Sekt
Remstalkellerei (www.remstalkellerei.de): Schwarzriesling-Sekt
Vega (www.vega-direct.com): Geschirr und weihnachtlich gedeckter Tisch
Weingut Graf Adelmann (www.graf-adelmann.com): Rot- und Weißwein


19. November 2008 Welches Getränk darfs sein?

Systemer Projekt GZ

Von der Marktforschung bis zum Produkt: Künftige Fachkräfte der Gastronomie wollten von Besuchern des Geislinger Wochenmarkts wissen, welch neues Getränk sie bevorzugen würden.

Manfred Bomm (Geislinger Zeitung, 19. November 2008)

Sven Kasper, Vera Sailer und Erika Schwiderik von der Landesberufsfachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe machten mit ihrem Lehrer Thomas E. Goerke eine Umfrage auf dem Geislinger Wochenmarkt. Foto: Manfred Bomm
Geislingen Welches Getränk hättens denn gern? Ein heißes mit Milch, Alkohol, Koffein, Zucker oder Schokolade - oder lieber ein kaltes mit Frucht, Gemüse, Zucker, Kohlensäure und Milch? Auf dem Geislinger Wochenmarkt war am Mittwoch eine schnelle Entscheidung gefragt: Schülerinnen und Schüler der Bad Überkinger Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe betrieben Marktforschung. Denn die Klasse der Fachkräfte für Systemgastronomie hat im dritten Lehrjahr ein Projekt in Angriff genommen, mit dem die jungen Leute praxisnah lernen sollen, wie ein neues Produkt in den Markt eingeführt wird. Ihre Aufgabe: Ein neues Getränk entwickeln, die Marktchancen ergründen und es dann mit aller damit verbundener Logistik verkaufen.

Die beiden Lehrkräfte Thomas E. Goerke und Johanna Steinbrecher beschreiten neue Wege: Zum ersten Mal sollen ihre Schüler im Rahmen eines solchen Projekts die Bedürfnisse einer breiten Öffentlichkeit erforschen. Beschränkten sich bisher die Umfragen nur auf Mitschüler und damit auf eine bestimmte Altersgruppe, so werden nun auch die Meinungen älterer Semester eingeholt.

Dass dies nicht immer einfach ist, bekamen Vera Sailer (Ellwangen), Erika Schwiderik (Heilbronn) und Sven Kasper (Würzburg) gleich zu spüren. Denn nicht alle Marktbummler, die sie ansprachen, waren auf Anhieb bereit, die zwölf Fragen zu beantworten. Oftmals bekamen die Schüler zu hören: "Keine Zeit." Oder es wurde befürchtet, sie wollten etwas verkaufen. Jetzt werden die Antworten im Rahmen des Blockunterrichts ausgewertet, um ein optimales Getränk mixen zu können. Wenn sich die Schüler Anfang nächsten Jahres zum zweiten Blockunterricht wieder treffen, werden sie die Vermarktung ihres Produkts in Angriff nehmen. Natürlich solls nicht in großem Stil hergestellt werden, sondern nur so viel, dass es zum Ausschank an einem einzigen Wochenmarkttag reicht. Bis dahin werden Vera, Erika und Sven wieder ein paar Wochen in ihren Ausbildungsbetrieben verbringen - beim Maxi-Autohof Ellwangen, bei Nordsee in Heilbronn und bei McDonalds in Würzburg.


10. November 2008

Dienstbesprechung: 07:30 Uhr
danach: Teambesprechung Küche
10:00 Uhr: Teambesprechung Service: Raum E 26
ab 10:25 Uhr: Einschulung
ab 14:00 Uhr: Unterricht nach Stundenplan


6. November 2008

Finale des Berufswettbewerb „Tartelette Phantasia” der Firma HUG AG Malters/ Luzern.
Kooperationspartner waren u.a. der VKD (Verband der Köche Deutschlands) sowie die Meistervereinigung Gastronom e.V.


3./4. November 2008

Schriftliche Abschlussprüfung Winter - alle Berufe. Keine Prüfungen für Zusatzqualifikationen. Vgl. Blockplan
Montag, 3. November 2008
08:30 - 10:00 Uhr: Warenwirtschaft, Restaurantorganisation, Gästeempfang und Beratung oder Steuerung, Kontrolle u. Personalwesen (je nach Beruf)
10:30 - 12:00 Uhr: Technologie, Service, Marketing und Arbeitsorganisation oder Systemorganisation (je nach Beruf)
Dienstag, 4. November 2008
08:30 - 09:30 Uhr: Wirtschaftskunde
10:00 - 11:00 Uhr: Gemeinschaftskunde
12:30 - 14:30 Uhr: Deutsch


1. bis 3. November

Deutsche Jugendmeisterschaften auf dem Petersberg
Wir gratulieren allen Siegern. Besonders freuen wir uns mit Herrn Hauke Pohl, ehemaliger Schüler und Drittplatzierter für den Beruf Koch/Köchin.
Die Erst- bis Drittplatzierten in jedem Ausbildungsberuf auf einen Blick:
Hotelfachmann/-frau
1. Marina Siemers, Hotel Seeschlößchen Dreibergen, Bad Zwischenahn
2. Katharina Müller, ArabellaSheraton Grand Hotel München, München
3. Lasse Schürmann, Privathotel Lindtner Hamburg, Hamburg
Restaurantfachmann/-frau
1. Anja Laßmann, Restaurant Steuerndieb, Hannover
1. Irina Dieser, Restaurant Kombüse, Rendsburg
3. Miriam Felder, Restaurant „Zur Sudpfanne“, Bayreuth
Koch/Köchin
1. Florian Neumann, Maritim Strandhotel, Travemünde
2. Malte Jensen, Kempinski Atlantic Hotel Hamburg, Hamburg
3. Hauke Pohl, Hotel Traube Tonbach, Baiersbronn

In der Wertung der Mannschaften erreichte Bayern den ersten Platz, Baden-Württemberg folgt auf Platz 2 und Schleswig-Holstein auf Platz 3.


22. Oktober 2008

Exkursion 2RF32

Fachexkursion der Klasse 2 RF 32 am Donnerstag, 22. Oktober 2008
Weingut Zaiß / Obertürkheim

Der Besuch im Weingut Zaiß - Eine Reise mit Hindernissen

Nach einigen Startschwierigkeiten startete unsere Reise zum Weingut Zaiß am 22.10.2008 um 7:30 Uhr. 3 Stunden und eine Gasexplosion später kamen wir völlig durchnässt im 55km entfernten Obertürkheim an. Der Deutschen Bahn sei Dank!
Nach einer herzlichen Begrüßung von Herrn Zaiß führte er uns durch seinen Betrieb und vermittelte uns einen guten Einblick in die Weinherstellung.
Dann folgte der gemütliche Teil: Weinprobe in der Besenwirtschaft.
Während einer Weindegustation erzählte Herr Zaiß uns viel Interessantes über seinen Betrieb und speziell über die Weinlese, die uns leider aufgrund des Wetters verwehrt blieb.
Auch während des Mittagsessens präsentierte er uns noch einige Weine, die so guten Anklang fanden, dass das einzige Auto, was vor Ort war, vollgepackt wurde mit eingekauften Flaschen.
Zum Abschied brachte es unser Klassensprecher David Rupp wie immer auf den Punkt: "Wenn alle Winzer so ein großes Herz hätten wie Sie, hätten wir in Deutschland keine Probleme mehr unseren Wein zu verkaufen."
Damit verabschiedeten wir uns vom Weingut Zaiß und hoffen, dass wir noch einmal die Gelegenheit haben werden, dieses zu besuchen und sei es nur auf ein Glas Wein in der Besenwirtschaft.

Friederike Höfer für die Klasse 2RF32


22. Oktober 2008

14:00 Uhr: EDV-Prüfung für die Praktische Prüfung Hotelfachleute im Auftrag der zuständigen IHKs


14. Oktober 2008

EDV-Fachkonferenz ab 16:45 Uhr


7. Oktober 2008

ab 13:00 Uhr: Weinprobe mit KSM-Klassen, Herr Schwarzwälder, Firma ICEX (Spanisches Institut für Außenhandel)
ab 16:00 Uhr: Lehrerfortbildung: "Weine und Spezialitäten aus Spanien", Herr Schwarzwälder, Firma ICEX (Spanisches Institut für Außenhandel, www.icex.es)


1. Oktober 2008: Weinprobe Herr Reuschle, Württembergischen Weinwerbung (www.kenner-trinken-wuerttemberger.de), 2HF32


30. September 2008

ab 16.30 Uhr: Lehrerfortbildung. Thema: Kalte und warme aufgeschlagene Saucen.
Leitung: Küchenmeister Bandsze


29. September 2008

ab 16.00 Uhr: Festakt mit Preisverleihung des Gastronomiewettbewerbs "Mein Lieblingslokal" in den Räumen der Paul-Kerschensteiner-Schule


29. September 2008

ab 14:00 Uhr: Weinprobe des Herr Dipl.Ing. Peter Wohlfarth, Badischen Weinbauverband (www.badischer-weinbauverband.de), für die Klasse 2 RF 32 / 2 RF 33


24. September 2008

08:00 Uhr bis 10:00 Uhr: Zwischenprüfung für von den verschiedenen IHK's gemeldeten Schülerinnen und Schüler


22. September 2008

ab 14:00 Uhr: Weinprobe des Herr Reuschle, Württembergischen Weinwerbung (www.kenner-trinken-wuerttemberger.de), für die Klasse 2 HF 31


22. September 2008

ab 14:00 Uhr: Weinprobe des Herr Reuschle, Württembergischen Weinwerbung (www.kenner-trinken-wuerttemberger.de), für die Klasse 2 RF 31 + 2 RF 33


16. September 2008

European Culinary Challenge 2008 in Luzern: Die Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg stellt sich am 16.09.2008 in Luzern diesem Wettbewerb. Veranstalter ist der Schweizer Kochverband.
Dem junge Team, Absolventen unserer Schule bzw. des Meisterkurses der DEHOGA-Akademie (www.dehoga-akademie.de) in Bad Überkingen
Teamchef Uwe Staiger (Waldhorn Plochingen)
Alexander Munz (Landgasthof Waldhorn Auenwald-Däfern)
Hans Häge (Gasthof zum Bad Langenau)
Frank Gulewitsch (Plenum Stuttgart)
Michael Oettinger (Restaurant Hirsch Fellbach-Schmiden)
Sigrun Bay (Restaurant Hirsch Fellbach-Schmiden)
wünschen wir Glück und Erfolg!


10. September 2008

ab 10:25 Uhr: Weinprobe des Badischen Weinbauverbandes, Herr Hassler für die Klassen 2 RF 32 + 31(7)
ab 14:00 Uhr: Weinprobe des Badischen Weinbauverbandes, Herr Hassler für die Klassen 2 RF 33 + 31(13)

Bericht der Weinprobe des Badischen Weinbauverbandes vom 10. September 2008, Referent Herr Hassler

Die durch den badischen Weinbauverband ermöglichte Verkostung diverser badischer Weine gab den Schülern der 3 KSM-Klassen die Möglichkeit, ihr Fachwissen zu erweitern sowie eine Übersicht der badischen Weine mit persönlichen Eindrücken abzurunden.

Angefangen beim blanc de noire, über Weißherbst und diverse Barrique – Weine bis hin zur Beerenauslese waren viele interessante Weine aller Preislagen vertreten.

Für viele Teilnehmer eine neue Erfahrung war mit Sicherheit der schon erwähnte „Pinot blanc de noire, ein 2007er „Waldulmer Pfarrberg“ der WG Waldulm. Dieser Wein wäre bei einer Blindverkostung im selben Kreis mit Sicherheit als Weißburgunder oder gar Riesling eingestuft worden – was ihm aber nicht zum Nachteil gereichen soll. Die klare, helle Farbe mit leicht hellgrünen Reflexen vermittelt schon, was Nase und Gaumen sogleich erfahren durften: Sommer, Sonne, leichtes Essen im Schatten auf der Veranda. Mit dem herbsüsslichen Geruch nach Stachelbeeren und grünem Apfel sowie einer angenehm spritzigen Säure auf der Zunge lassen sich Meeresfrüchte, Fisch, leichte Salate oder Spargel gerne kombinieren. Der leichte, cremige Abgang vervollkomnete den Eindruck dieses ausgewogenen und in sich stimmigen Weins.

Da viele der Teilnehmer aus ganz Deutschland kommen, war auch der eher regional bekannte Weißherbst , dem 2007er „Glottertäler Roter Bur“ Kabinett der WG Glottertal eine interessante Erfahrung. Mit seiner zwar leicht süsslichen, Spätburgunder-typischen Nase nach Himbeeren, roten Johannisbeeren und Süßkirsche verschaffte er dem Tester einen zur lachsfarbenen Tönung passenden Eindruck. Geschmacklich angenehm leicht herb, jedoch ließ er die besonders von den Damen erwartete Süße nicht erkennen. Für einen trockenen Weißherbst bei einem Säuregehalt von 7,0 g/l und einem Restzuckergehalt von 6,2 g/l allerdings völlig angemessen.

Die Fortsetzung der Probe über Produkte aus Schwarzriesling, Regent, St.-Laurent und Lemberger führte zum ersten großen Highlight der Verkostung: die 2006er „Cuvee M“ vom Bruchsaler Familienbetrieb Klumpp. Die Prestige Cuvee aus je 1/3 "Cabernet", "St. Laurent" und "Spätburgunder" überzeugte schon mit seiner stark alkoholischen, aber dennoch weichen, angenehm runden Nase nach schwarzen Johannisbeeren und Brombeeren mit einem Hauch von Akazienblüten Auf der Zunge setzte der Wein sein überzeugendes Spiel aus dunklen Beeren, gepaart mit schönen Vanilletönen und kräftigen Tanninen erfolgreich fort. Der Preis von ca. 20 € mag für den unerfahrenen Weingenießer hoch erscheinen, ist jedoch angesichts der Barriquereife von 1 Jahr, der starken konzentrierten Aromatik und der komplexen, noch nicht ganz ausgereiften Tanninstruktur völlig angemessen.

Angesichts eines solchen Vorgängers hatte der nächste Wein, ein 2004er Cabernet Sauvignon Barrique „Königschaffhauser Hasenberg“ (WG Königschaffhausen) in der gleichen Preislage natürlich kein leichtes Spiel. Doch auch er konnte überzeugen und darf hier mit Sicherheit als Highlight genannt werden. Ein kräftiges Tiefschwarz im Glas, in der Nase ein herrlicher Duft nach dunklen  Kirschen, Johannisbeeren und Brombeeren in Kombination mit Nuancen von Pfeffer und Nelken. Geschmacklich erscheint er vollbeerig mit Schokoladentönen und leichter Pfeffernote. Kräftige Tannine und schön eingebundene Barrique-Noten runden den Wein perfekt ab. Im Nachhall anhaltend, treten nochmals sehr schön seine dunklen Kirschen im Gaumen hervor. Insgesamt ein ausdrucksvoller Wein, der dem „Kaiserstuhl“ in der Bedeutung des Wortes durchaus Geltung verschafft.

Angesichts der danach folgenden zahlreichen hervorragenden Weine wie z.B. dem „2003er Sasbacher Rote Halde“, einer Spätburgunder Auslese der WG Sasbach oder einem 1999er Spätburgunder Weißherbst – Eiswein von Alde Gott aus Sasbachwalden bleibt nur noch ein Wein besonders hervorzuheben:
Der 2005er Spätburgunder aus dem Barrique von Bernhard Huber aus Malterdingen. Ein schön anzuschauendes, volles Dunkelrot weckt Gelüste auf die Verkostung. Schon die erste Nase ist vollfruchtig, leicht herb mit Schokoladentönen und einer sehr dezenten Pfeffernote. Geschmäcker nach schwarzen Johannisbeeren, Dörrpflaumen und – sehr zum Erstaunen der Tester – nach Oliven im Zusammenspiel mit dem schönen Vanilleton und den leichten Röstaromen aus der 18monatigen Barrique – Vinifizierung schmeicheln dem Gaumen unerwartet stark. Der samtige, wohlgeformte Wein mit einem leichtherben Abgang eignet sich hervorragend zu beispielsweise einem Hirschrücken mit Wacholdersauce oder einem Burgunderbraten.

Wir dürfen auf diesem Wege nochmals „Danke“ sagen für die erfolg- und lehrreiche Weinprobe
Bericht: Felix Butz


8. September 2008

07:30 Uhr: Dienstbesprechung
danach: Abteilungssitzung Küche, Abteilungssitzung Service
ab 10:25 Uhr: Unterricht nach Stundenplan